Standard-Triumph fing  1957 an, einen Nachfolger für den  Vanguard Mark III zu entwickeln. Der neue Wagen mit dem Codenamen Zebu, sollte Standard-Triumph aus der Krise führen.12 Millionen Pfund aus dem Verkauf der Traktor-Sparte schufen ein angenehmes Polster für die Entwicklungsausgaben. Der Zebu wurde schnell zu einem durchgestylten Wagen entwickelt. Die 6-Zylinder Motoren wurden mit einer avantgardistisch anmutenden Karosserie umhüllt. Trotz absehbarer Probleme wurde der Zebu weiter als Technologieträger entwickelt. Transaxle-Getriebe, McPherson-Federbeine für die Einzelradaufhängung vorn und hinten, sogar eine Luftfederung wurde eingeplant.

Trotzdem wurden bald Gerüchte laut, die die Zukunft dieses Projektes in Frage stellten.  Ein wichtiger Grund war der finanzielle Engpass, hervorgerufen durch die schlechten Verkaufzahlen, in den Triumph immer weiter schlitterte. Christopher Jennings, Redakteur beim Motor's Magazine, wusste, das Ford bald mit der Anglia und dem Classic ein ähnliches Design zu diesem Zeitpunkt schon fertig entwickelt hatte. Jennings wies Triumph bei einem Besuch darauf hin, ohne jedoch den Hersteller zu nennen. Panikartig wurden Änderungen am Design vorgenommen, um dem Zebu eine konventionelle Dachlinie zu geben. Und das zu einem Zeitpunkt, an dem die Freigabe zu Produktion unmittelbar bevorstand. Ein Herald basiertes Design wurde bald verworfen und Michelotti zeichnete ein vollkommen neue Karosserie. 

Vielen Dank für die Freigabe der Bilder an Keith Adams von http://www.austin-rover.co.uk